Die Maxhütte – Des Königs Stahlwerk

Früher Arbeitgeber für bis zu 9000 Menschen, heute ein Industriedenkmal mit ungewisser Zukunft. Seit dem 24. September 2002 wird in der Maxhütte kein Stahl mehr erzeugt.

Die Maxhütte in Sulzbach-Rosenberg wurde nach dem bayerischen König Maximilian II. benannt. Der Bedarf an Bahnschienen veranlasste die belgische Firma T. Michiels, Goffard & Cie., 1851 einen Schienenwalzwerk in der Oberpfalz zu bauen. Der Stahl kam ab 1864 aus der Maxhütte. Das Erz wurde in der Region gefördert. Bis zum ersten Konkurs im April 1987 hatte das Stahlwerk noch 4500 Mitarbeiter. Einzig das Rohrwerk produziert aktuell noch.

Die Gelegenheit eine so große und geschichtsträchtige Industrieanlage fotografisch zu erkunden konnten wir uns nicht entgehen lassen. Im Mai 2015 haben wir uns zu fünft auf den Weg gemacht um an der Highlight-Tour von www.stahlwerk-maxhuette.de teilzunehmen.

Stationen waren das Kraftwerk, die Konverterhalle, die Homax-Mastahalle, der Hochofen, die Gießhalle, das Walzwerk, Teile der Verwaltung und am Ende der Blick vom Kriegerdenkmal. Von dort ist ein Panorama entstanden.

Kraftwerk
Konverterhalle
Der Letzte vom Anna-Schacht
Walzwerk
Verwaltung/Sozialtrakt

Aktuell sieht es so aus, dass ab 2016 keine Fototouren mehr möglich sein werden, weil der Eigentümer das Gelände komplett plattmachen will und so ein Stück bayerische Industriegeschichte für immer vom Erdboden verschwinden wird.

Wir jedenfalls haben innerhalb von 5 Stunden einiges geboten bekommen, incl. leckeres Mittagessen. Urbexerfahrungen kommen einem in dem Fall zu gute, um in der knappen Zeitspanne das Lohnenswerteste abzulichten.

Wie es uns gelungen ist, könnt ihr hier sehen. Viel Spaß! Wir freuen uns über Kommentare.

Fotogalerie:

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