Die Porzellanfabrik KB

Bei Wikipedia heißt es wie folgt: Porzellan (italienisch porcellana, ursprünglicher Name einer Meeresschnecke mit weiß glänzender, porzellanartiger Schale, siehe Porzellanschnecken; englisch porcelain oder china), auch Weißes Gold genannt, ist ein durch Brennen hergestelltes feinkeramisches Erzeugnis mit weißen, dichten, porenfreien, in dünnen Schichten transparenten Scherben. Es wird aus einem Gemisch von Kaolin (Porzellanerde, Porzellanton), Feldspat und Quarz hergestellt, die im Verlauf des keramischen Brandes in Glasphase und Mullit umgewandelt werden. Glasiert oder unglasiert findet es Verwendung zur Herstellung von Gebrauchsgegenständen, technischen Erzeugnissen und für künstlerische Zwecke.

Porzellan wird in unseren Breiten in der Regel aus 55% Kaolin, 22,5% Quarz und 22,5% Feldspat hergestellt. Eine der Hauptabbaustätten von Kaolin weltweit befindet sich beispielsweise bei Hirschau in der Oberpfalz. Bekannt und weithin sichtbar ist dort der Monte Kaolino, ein 120m hoher Berg aus 35 Millionen Tonnen Quarzsand, einem Abfallprodukt der Kaolingewinnung. Aufgrund der Nähe zum Kaolinabbau haben sich etliche Porzellanfabriken und -manufakturen in der Region Oberfranken-Tschechien-Sachsen angesiedelt. Nach vielen Jahrzehnten erfolgreicher Produktion musste aufgrund der starken und vor allem billigen Konkurrenz aus Asien ab den 1990er-Jahren ein Werk nach dem anderen schließen. Einige Hersteller und Marken verschwanden von der Bildfläche, während andere durch Firmenzusammenschlüsse mittlerweile wieder rentabel produzieren.

Spannend und ergiebig war der Besuch in der riesigen ehemaligen Porzellanfabrik jedenfalls. Neben klassischen Aufnahmen zeigen wir euch auch einige Panoramen im Breitbildformat. Besitzer großer Monitore sind also im Vorteil 😉 Viel Spaß beim Anschauen.

Die Fotogalerie:

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