Das Sanatorio G.

Auch in einem Land, das bekannt dafür ist, eher wenige Lost Places zu “beherbergen”, finden sich Orte, denen der geneigte Urbexer gerne einen Besuch abstattet.
Schon die Anfahrt war ein bisschen abenteuerlich, mit mehreren Spitzkehren führte die schmale Bergstraße direkt bis an das stattliche Jugendstil-Gebäude aus den Anfangsjahren des 20. Jahrhunderts. Ein Schild in italienischer Sprache weist unmissverständlich darauf hin: Bis hierher und nicht weiter!

Außenansicht

Anfangs als Sanatorium und Militärkrankenhaus wurde es wegen der im ganzen Land grassierenden Tuberkulose bis zur Schließung vor mehr als 40 Jahren als Lungenklinik betrieben.

40 Jahre Leerstand und Verfall bleiben natürlich nicht ohne Spuren, ziemlich verwohnt ist der Innenbereich. Das zentrale Treppenhaus erscheint wenig einladend, auch die beiden seitlichen, kleineren Treppenhäuser hielten uns vom Besuch der oberen Etagen ab. Viel zu sehen hätte es vermutlich nicht gewesen.

Treppenhaus
Treppenhaus

So bleibt beim Verlassen des Grundstücks der Eindruck der schönen Außenarchitektur und ein geloggter Geocache. Die Ziegen, die uns misstrauisch beäugten, ließen sich nicht aus der Ruhe bringen. Sind es am Ende die Geister, die angeblich im Haus ihr Unwesen treiben? Berichten im Netz zufolge sollen sich dort ja merkwürdige Sachen abgespielt haben. Wir jedenfalls konnten keinerlei Hokuspokus feststellen, auch unser Auto blieb an Ort und Stelle stehen 😉

Fotogalerie:

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