Reise ins wilde Belgistan

Belgische Lost Places unterscheiden sich von deutschen.

Im August waren wir in der Wallonie unterwegs. Eine alte Rohrfabrik und ein Stahlwerk standen auf der Wunschliste.

In die Fabrik zu kommen war an diesem Sonntagmorgen sehr entspannt. Es gibt keine Sicherungsmaßnahmen. Der Ort ist verschlafen und außer ein paar bellenden Hunden hat uns niemand gebissen.

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Was unterscheidet die belgischen von den deutschen Lost places? Das zurückgelassene Material, ein sich in Grenzen haltender Vandalismus und die Fahrstrecken zwischen den einzelnen Orten.

Ich habe in Deutschland noch nie ein komplett bestücktes E-Lager mit Starkstromkupplungen oder eine Werkstatt mit Sortierboxen und Paletten voll mit Schweißdraht gefunden. Wir sprechen von einer Fabrik die mindestens fünf Jahre geschlossen ist. Das Zeug wäre bei uns schon längst Weg!

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Dem Stahlwerk ist ohne Verletzung des Kodex nicht beizukommen. Das komplette Gelände ist mit neuem Maschendrahtzaun und doppelten Natodrahtrollen gesichert. No chance!

Allein der Anblick der leicht eingewachsenen, über 100m langen Güterwaggons bei der Vorbeifahrt über die Autobahnbrücke, war den Versuch schon wert.

Belgistan. Immer eine Reise wert!

Zum Thema Balkan-Toni: es war schweineheiß und zunächst hat es nur Bi-Fi und Apfelschorle gegeben. Nach getaner Arbeit noch einen vernünftigen Burger in Aachen (Danke Sascha für die Einladung).

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Belgistan-Gallerie:

white-flickr

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