Pils aus dem Stadtschloss

Die Fototour

Angekommen am Objekt, wurden wir erstmal vom Sheriff des 14. Reviers begrüßt. Nach der Passkontrolle konnten wir zur Tat schreiten. Das interessante an der Anlage ist die Mischung aus Gebäuden. An die ehemalige Brauerei ist direkt ein geräumiges Wohnhaus angeschlossen, es gibt alte Scheunen und einen stark verfallenen Anbau.

An dieser Stelle nochmals vielen Dank an die zuständige Stadtverwaltung für die erteilte Zutrittsgenehmigung und Fotoerlaubnis. In der ortsansässigen Gastronomie wurde zudem bei Pils und lecker Essen die Mittagspause verbracht. Einen Balkan-Toni haben wir leider nicht entdeckt.

Die Geschichte

Technikraum in HDR
Historische Bierkästen
Keramikabteilung im Wohnhaus

Die Ursprünge der Anlage in einer Kleinstadt in Westmittelfranken gehen auf das 12. Jahrhundert zurück. Auf eine recht bewegte Geschichte – wie damals wohl üblich – kann die Stadtburg (später Stadtschloss) jedenfalls zurückblicken.

200 Jahre nach der Erbauung wurde sie von kaiserlichen Truppen zerstört, schnell aber wieder aufgebaut. Weitere 150 Jahre später brannte sie nieder, wurde wiederum aufgebaut, um im Dreißigjährigen Krieg dann von den Schweden erneut niedergebrannt zu werden.

Noch im selben Jahrhundert wurde begonnen, in den abermals wiederaufgebauten Gebäuden fürstbischöfliches Bier zu brauen, was unter Privatbesitz noch bis in die jüngere Vergangenheit geschah.

Seit nunmehr bald zwei Jahrzehnten stehen die Gebäude leer und verfallen zusehends. Notwendig zum Erhalt der Bausubstanz wurden in letzter Zeit Sicherungsmaßnahmen und die statische Sanierung v.a. der alten Gebäudeteile. Über eine denkmalgerechte Nachnutzung wird in Stadtverwaltung und Bürgerforum nachgedacht.

 Zu den Fotos

 

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